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Dr. med. dent. Dotzler
Es ist ein transparentes Kunststoffmodell eines Kiefers mit Implantaten zu sehen.

Leistungen

Implantate / Oralchirurgie

Zahnimplantate Nürnberg - Präzision für Ihren Zahnersatz

Sind Zähne durch Erkrankung oder Verletzung so stark geschädigt, dass eine Zahnerhaltung nicht mehr sinnvoll ist, können Implantate eine geeignete Lösung sein. Sie ersetzen die natürliche Zahnwurzel und schaffen eine stabile Grundlage für Zahnersatz.

Wir setzen im Bereich der Implantologie die neueste Technik ein. Hierfür steht uns ein 3D Röntgengerät (DVT) zur Verfügung mit welchem wir den Kieferknochen dreidimensional diagnostizieren können. In unserer Praxis kooperieren wir mit namhaften Herstellern wie z. B. Fa. Straumann (Implantate), Fa. Neodent (Keramikimplantate) und Fa. Geistlich (Knochenaufbau und Membranen).

Wenn ein Zahn fehlt, entstehen viele Fragen

Ein fehlender oder stark geschädigter Zahn kann das Kauen und Sprechen beeinträchtigen. Manche Menschen fühlen sich dadurch auch beim Lächeln oder in Gesprächen unsicher. Gleichzeitig entstehen häufig viele Fragen. Ist ein Zahnimplantat für meine Situation geeignet? Reicht der vorhandene Kieferknochen aus? Ist ein Knochenaufbau notwendig? Wie belastend ist der Eingriff und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Auch die Wahl zwischen einem Implantat aus Titan oder Keramik kann eine Rolle spielen. Darüber hinaus beeinflussen mögliche Vorerkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Rauchen und die tägliche Mundhygiene die Planung.

Pauschale Antworten helfen an dieser Stelle nicht weiter. Jede Ausgangssituation ist anders. Die Entscheidung beginnt deshalb mit einer persönlichen Untersuchung, einer sorgfältigen Diagnostik und einer verständlichen Besprechung der möglichen Behandlungswege.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Nach der Einheilung kann das Implantat als stabile Grundlage für eine Krone, eine Brücke oder einen implantatgetragenen Zahnersatz dienen.

Ein Implantat kann beispielsweise einen einzelnen fehlenden Zahn ersetzen. Es kann aber auch eingesetzt werden, wenn mehrere Zähne fehlen oder eine vorhandene Prothese zusätzlichen Halt benötigt.

Welche Versorgung für Sie medizinisch sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Anzahl und Lage der fehlenden Zähne, der vorhandenen Knochensubstanz, der Zahnfleischgesundheit und Ihren persönlichen Erwartungen ab.

So wird Ihre Implantatbehandlung individuell geplant

Am Anfang der Behandlung steht ein ausführliches Gespräch. Dabei erfassen wir Ihre Beschwerden, Ihre Wünsche und Ihre medizinische Vorgeschichte. Informieren Sie uns bitte auch über regelmäßig eingenommene Medikamente, bekannte Erkrankungen, Allergien und frühere Eingriffe.

Anschließend werden Zähne, Zahnfleisch, Kiefer und Bisssituation untersucht. Dabei prüfen wir auch, ob Entzündungen oder andere Erkrankungen vorliegen, die vor einer Implantation behandelt werden sollten.

Dreidimensionale Diagnostik mit DVT

Für bestimmte Fragestellungen kann eine digitale Volumentomografie sinnvoll sein. Die DVT stellt den Kieferknochen sowie relevante Nerven, Zahnwurzeln und Nachbarstrukturen dreidimensional dar.

Auf dieser Grundlage können das vorhandene Knochenangebot und die mögliche Implantatposition räumlich beurteilt werden. Außerdem lässt sich prüfen, ob ein Knochenaufbau oder im Oberkiefer ein Anheben des Kieferhöhlenbodens, ein sogenannter Sinuslift, notwendig sein könnte.

Eine DVT-Aufnahme wird nicht pauschal bei jeder Behandlung angefertigt. Ob sie in Ihrem Fall medizinisch erforderlich und sinnvoll ist, wird individuell entschieden.

Individuelles Operationsprotokoll

Auf Basis der Untersuchung und der vorhandenen Aufnahmen entsteht ein persönliches Operationsprotokoll. Darin können unter anderem die geplante Position, die Länge und der Durchmesser des Implantats festgelegt werden.

Auch mögliche Zusatzbehandlungen werden berücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise ein Knochenaufbau, ein Sinuslift oder vorbereitende oralchirurgische Maßnahmen.

Übertragung mit einer Bohrschablone

Bei einer digital geplanten Implantation kann eine im 3D-Druck hergestellte Bohrschablone verwendet werden. Sie hilft dabei, die zuvor festgelegte Implantatposition während des Eingriffs zu übertragen.

Dieses Vorgehen kann dazu beitragen, Nachbarzähne, Nerven und andere anatomische Strukturen zu berücksichtigen. Eine vollständige Sicherheits- oder Erfolgsgarantie entsteht dadurch jedoch nicht. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bleiben individuelle Risiken und mögliche Komplikationen bestehen.

Ablauf einer Implantatbehandlung

Der genaue Ablauf richtet sich nach Ihrer persönlichen Ausgangssituation. Typischerweise umfasst eine Implantatbehandlung folgende Schritte:

1. Beratung und Untersuchung

Wir besprechen Ihre Wünsche, mögliche Beschwerden, Erkrankungen und Medikamente. Anschließend untersuchen wir die Zähne, das Zahnfleisch und den Kiefer.

2. Diagnostik und Planung

Vorhandene Röntgenbilder werden ausgewertet. Falls erforderlich, wird eine dreidimensionale DVT-Aufnahme angefertigt. Anschließend planen wir die Position und Größe des Implantats sowie mögliche Zusatzbehandlungen.

3. Implantation

Das Implantat wird in der Regel unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Die reine Implantation kann abhängig von der Ausgangssituation etwa 15 bis 30 Minuten dauern. Für den gesamten Termin einschließlich Vorbereitung, Betäubung, Wundverschluss und Kontrolle sollte mehr Zeit eingeplant werden.

4. Einheilphase

Nach dem Eingriff benötigt das Implantat Zeit, um stabil in den Kieferknochen einzuheilen. Diese Phase dauert üblicherweise mehrere Wochen bis Monate. Die konkrete Dauer hängt unter anderem vom behandelten Bereich, der Knochenqualität und möglichen Zusatzbehandlungen ab.

5. Befestigung des Zahnersatzes

Nach erfolgreicher Einheilung wird der geplante Zahnersatz hergestellt und auf dem Implantat befestigt. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Krone, Brücke oder eine implantatgetragene Prothese handeln.

Welche Vorteile eine individuell geplante Implantatversorgung bieten kann

Fester Zahnersatz mit natürlichem Kaugefühl

Implantate können eine stabile Grundlage für Zahnersatz schaffen. Ein einzelner fehlender Zahn kann ersetzt werden, ohne dass gesunde Nachbarzähne zwingend für eine klassische Brücke beschliffen werden müssen.

Bei mehreren fehlenden Zähnen können Implantate Brücken oder Prothesen unterstützen. Ziel ist eine Versorgung, die sich funktionell und optisch möglichst harmonisch in das vorhandene Gebiss einfügt.

Persönliche Prüfung der Voraussetzungen

Nicht jede Ausgangssituation ist gleich. Die vorhandene Knochensubstanz, Erkrankungen, Medikamente, Rauchen und Mundhygiene beeinflussen, ob und wie eine Implantation geplant werden kann.

Diese Faktoren schließen eine Behandlung nicht automatisch aus. Sie können jedoch Auswirkungen auf das Vorgehen, die Einheilung und das Risiko für Komplikationen haben. Deshalb ersetzt eine allgemeine Information niemals die persönliche Untersuchung.

Nachvollziehbare Planung

DVT, Operationsprotokoll und Bohrschablone verbinden Diagnostik und Eingriff. Die geplante Position des Implantats kann vorab festgelegt und während der Behandlung übertragen werden.

Die einzelnen Planungsschritte werden mit Ihnen besprochen. Sie sollen nachvollziehen können, welche Behandlung vorgesehen ist und warum bestimmte Maßnahmen empfohlen werden.

Zahnimplantate - Titan oder Keramik: Welches Implantat ist geeignet?

Zahnimplantate können aus Titan oder Keramik bestehen. Titan wird seit vielen Jahren in der Implantologie eingesetzt. Keramikimplantate können je nach medizinischer und persönlicher Ausgangssituation eine Alternative darstellen.

Welches Material für Sie infrage kommt, hängt unter anderem von der geplanten Versorgung, dem vorhandenen Knochen, medizinischen Voraussetzungen und den in der Praxis angebotenen Systemen ab.

Eine pauschale Aussage, dass ein Material grundsätzlich besser ist, wäre nicht sinnvoll. Die Unterschiede, Möglichkeiten und Grenzen werden im persönlichen Beratungsgespräch erläutert.

Feste Zähne: Knochenaufbau und Sinuslift

Für einen stabilen Halt benötigt ein Implantat ausreichend Kieferknochen. Ist das Knochenangebot nicht ausreichend, kann ein Knochenaufbau vor oder während der Implantation notwendig werden.

Im seitlichen Oberkiefer kann zusätzlich ein Sinuslift infrage kommen. Dabei wird der Boden der Kieferhöhle angehoben, um Raum für zusätzliches Knochenmaterial und das geplante Implantat zu schaffen.

Welches Verfahren geeignet ist, hängt von der Lage und Größe des Knochendefekts ab. Die Entscheidung erfolgt anhand der Untersuchung und der bildgebenden Diagnostik.

Kosten eines Zahnimplantats

Die Kosten einer Implantatversorgung hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Anzahl der Implantate, das verwendete Material, der geplante Zahnersatz, die notwendige Diagnostik und mögliche Zusatzbehandlungen.

Für ein einzelnes Implantat einschließlich eines möglicherweise notwendigen Knochenaufbaus liegt ein unverbindlicher Orientierungsrahmen von etwa 2.800 bis 3.500 Euro vor. Der tatsächliche Betrag kann davon abweichen.

Vor der Behandlung erhalten Sie eine individuelle Kostenplanung. Ob und in welchem Umfang eine gesetzliche oder private Krankenversicherung beziehungsweise eine Zahnzusatzversicherung Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Klären Sie eine mögliche Erstattung deshalb vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Versicherung.

Nachsorge für langfristig stabile Implantate

Wie lange ein Implantat funktionsfähig bleibt, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Eine sorgfältige Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigungen tragen dazu bei, das Zahnfleisch und den Bereich rund um das Implantat gesund zu halten.

Beläge und Entzündungen können langfristig den Halt eines Implantats gefährden. Deshalb erhalten Sie individuelle Empfehlungen für die Reinigung zu Hause und die geeigneten Kontrollintervalle.

Welche Vorsorge passt zu Ihnen?

Ob ein Zahnimplantat zu Ihrer Ausgangssituation passt, klären wir in einer persönlichen Beratung. Die dreidimensionale DVT-Diagnostik kann die individuelle Behandlungsplanung unterstützen.

Besprechen Sie mit uns Ihre medizinischen Voraussetzungen sowie den voraussichtlichen Zeit- und Kostenrahmen. Anschließend können Sie informiert und ohne Verkaufsdruck entscheiden.

Vereinbaren Sie jetzt Ihre persönliche Implantatberatung bei Zahn im Zentrum Nürnberg.

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Ob ein Implantat infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab. Berücksichtigt werden unter anderem die Knochensubstanz, bestehende Erkrankungen, Medikamente, Rauchen und Mundhygiene. Eine verlässliche Einschätzung ist erst nach einer persönlichen Untersuchung möglich.

Die Implantation erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung. Dadurch soll der Eingriff möglichst schmerzarm durchgeführt werden. Wie die Behandlung und die Zeit danach empfunden werden, ist jedoch individuell. Bei Behandlungsangst sollten Sie Ihre Sorgen bereits im Beratungsgespräch ansprechen.

Ein Knochenaufbau kann erforderlich sein, wenn der vorhandene Kieferknochen für einen stabilen Halt des Implantats nicht ausreicht. Ob der Aufbau vor oder gleichzeitig mit der Implantation erfolgt, hängt vom Umfang und von der Lage des Knochendefekts ab.

Die Belastbarkeit hängt vom Umfang des Eingriffs, möglichen Zusatzbehandlungen und Ihrer persönlichen Reaktion ab. Planen Sie vorsorglich Erholungszeit ein. Für Ihren konkreten Eingriff erhalten Sie individuelle Hinweise zu Arbeit, Sport und körperlicher Belastung.

Der Orientierungsrahmen von etwa 2.800 bis 3.500 Euro für ein einzelnes Implantat einschließlich eines möglichen Knochenaufbaus ist unverbindlich. Der tatsächliche Betrag hängt von Material, Aufwand, Zahnersatz und notwendigen Zusatzbehandlungen ab.

Eine sachliche Implantatberatung erklärt die Untersuchung, die Diagnostik und die geplanten Behandlungsschritte verständlich. Sie informiert auch über Alternativen, mögliche Risiken, zeitliche Abläufe und Kosten. Allgemeine Erfolgsversprechen sollten eine persönliche medizinische Bewertung nicht ersetzen.

Oralchirurgie in unserer Nürnberger Praxis

Neben Implantationen umfasst die zahnärztliche Oralchirurgie verschiedene Eingriffe im Bereich der Zähne, des Zahnfleischs und des Kiefers.

Dazu können unter anderem gehören:

  • Entfernung nicht erhaltungsfähiger Zähne

  • Entfernung verlagerter oder entzündeter Weisheitszähne

  • operative Entfernung von Zahn- oder Wurzelresten

  • Behandlung von Zahnzysten

  • Freilegung verlagerter Zähne

  • Knochenaufbau im Zusammenhang mit Implantationen

  • Sinuslift im Oberkiefer

  • weitere vorbereitende chirurgische Maßnahmen

Welche Behandlung erforderlich ist, wird nach einer persönlichen Untersuchung entschieden. Vor dem Eingriff erklären wir Ihnen das geplante Vorgehen, mögliche Alternativen, Risiken und das Verhalten nach der Behandlung.

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